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Jens Rowoldt

Wer ich bin

Portrait von Jens Rowoldt

Hi, ich bin Jens, auch Jero oder Blarks genannt. Schön, dass du hier bist!
Auf dieser Seite erzähle ich ein bisschen was über mich.

Ich bin IT-Spezi und arbeite seit über zwanzig Jahren mit Videotechnik.
Dabei fahre ich den halben Tag lang in der Stadt herum und sehe viel
interessantes Zeug und treffe eine menge interessanter Menschen.

Ich laufe gern lange Wege, erkunde Natur, Burgen, Museen, Stadtgeschichte
und technische Orte, war auch mal auf einem Kletterpfad in der Schweiz.
Beim Spazieren entstehen Gedanken, beim Joggen Geschichten, beim Reisen
Perspektiven. Alles, was ich sehe, fließt irgendwann mehr oder weniger ins Schreiben.
Manchmal sofort, manchmal erst viel später.

Mich interessieren Biologie, Chemie, Physik, Medizin, Psychologie,
Religionen und Philosophie. Ich mag Kommunikation und die Frage, wie Menschen sich wahrnehmen,
wie sie denken, was sie antreibt und wie sie miteinander reden. Stichwort horizontale & vertikale Kommunikation.
Manchmal fühlt sich das wie ein lebenslanges Studium an, dabei habe ich nie studiert :-)

Was ich mache

Neben meinem Tagesjob beschäftige ich mich mit Linux, Docker, Virtualisierung, SSH, PGP,
Mail-Security (SPF, DKIM, DMARC) und VPN-Lösungen wie WireGuard, Pangolin und Tailscale.
Ich schreibe Skripte, automatisiere Systeme und mag Lösungen,
die robust und leise im Hintergrund laufen.

Wenn ich nicht vor einem Terminal sitze, schreibe ich an Romanprojekten,
arbeite an Storytelling-Ideen oder vertiefe mich in Musiktheorie und Harmonielehre.
Geschichten entstehen bei mir oft aus Gedankenexperimenten,
Charakterstudien oder dem Wunsch, Welten zu erschaffen.

Ich besitze verschiedene Instrumente und wünschte ich könnte sie alle spielen:
zwei Gitarren, Trompete, Mundharmonika, Vuvuzela, Alt-, Tenor- und Bariton-Saxophon.
Musik ist für mich eine eigene Sprache.
Ich mag Jazz, Blues, Funk, Rock, Pop, Metal, Klassik und elektronische Musik.

Reisen gehört für mich dazu. Kulturen, Gespräche, Couchsurfing.
Es gibt Begegnungen, die man nicht planen kann,
und Orte, die man ohne Umwege nie finden würde.

Werdegang

Geboren im AK Barmbek
Kindergarten: Schwalbenstraße, Barmbek
Grundschule: Genslerstraße, Barmbek
Hauptschule: Tieloh (Meine Mama sagt ich bin nicht doof,
sondern nur langsam. Verstehe ich nicht.)
Lehre: Kfz-Mechaniker bei Opel Dello
Bundeswehr: 4. Inst 610 in Seth, wo die Zeit steht
Finanzbehörde: Gänsemarkt
Videotechnik: seit 2000 glaube ich...

Erinnerungen (hier klicken) ▼

Nach der Lehre wurde ich von Opel Dello nicht übernommen; ich glaube, wir waren
damals so etwa 20 Lehrlinge in meinem Jahrgang. Davon wurden nur so 2-3 übernommen.
War also keine Schande. Eigentlich kam mir das sogar ausgesprochen gelegen.
Endlich frei! Keine Schule, keine Arbeit, keine Verpflichtungen!
Mann, ich genoss diese Zeit!

Wenn auch mit nur wenig Geld. Was mir das Arbeitsamt damals gab,
war ungefähr dasselbe, was ich als Lehrling bekommen hatte. Aber außer für
mein Auto – Steuern, Versicherung und Benzin – hatte ich ja keine Ausgaben.

Also hauste ich erstmal bei meiner Oma auf dem Dachboden.

Zum ersten Mal im Leben den ganzen Tag lang im Bett liegen
und erst abends um 18:00 Uhr aufstehen – herrlich!

Der Unfall
Aber dann nahm mir so ein Arschloch an einer Kreuzung die Vorfahrt,
und mein schöner VW Passat, mein allererstes Auto, war von einer Sekunde
an der anderen nur noch Schrott.

Ich kam da mit heiler Haut bei raus, aber das Auto konnte nur noch rollen.
Papa schleppte mich damals ab und wir stellten das Auto bei Ralf in der Werkstatt
auf den Hof. Ich dachte damals wirklich, die machen den wieder heil.
War aber ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Versicherung schickte mir damals
als Wiederbeschaffungswert glaube ich nur 'n Fischbrötchen als Ersatz.
Auf jeden fall nicht genug, um davon wieder ein Auto kaufen zu können.

Der Job
Also was machen? Zum Klauen war ich zu feige, also musste ich wohl arbeiten.
Ich glaube, im Barmbeker Wochenblatt war eine Annonce. Kfz-Mechaniker gesucht,
Opel-Kenntnisse bevorzugt. Das war eine Anzeige mit meinem Namen drauf!
Also rief ich an und der Mann am Telefon sagte nur:
"Klar, komm vorbei!"

Also fuhr ich dahin, nach Billstedt. Eine echte Hinterhofwerkstatt, fast wie im Film.
Ich sagte "Hallo" zu den Leuten, die vor der Tür standen, und einer drehte sich in Richtung
Werkstatt und rief laut: "James!"

Die Werkstatt war eine große grüne alte Halle aus Holz, vielleicht noch aus den 50ern.
Rechts lag 'ne Menge Zeug in den Regalen, ein Schweißgerät stand irgendwo rum.
Es roch nach Benzin, Gummi und Metall, hier wurde gerade Eisen geflext.
Weiter konnte man nicht in die Halle hineinsehen.

Draußen war helles Tageslicht, 10:00 Uhr morgens, die Sonne stand schon hoch am Himmel.
Und dann sah ich zuerst ein paar Augen im Dunkeln strahlen, dann weiße Zähne in einem
lachenden Gesicht. In dem Moment war das tatsächlich ein bisschen gruselig. James war
schwarz wie die Nacht und er hatte stammesgemäße Narben im Gesicht. Ich fragte ihn auch
später nie danach, ich kannte das ja aus dem Fernsehen. Wenn in Afrika aus Jungs Männer
werden, durchlaufen sie einen Initiationsritus, bei dem sie sich Narben ins Gesicht schneiden
lassen, um ihre Tapferkeit zu beweisen.

Es stand ihm gut zu Gesicht. Aber ein bisschen erschreckte mich das damals schon,
wie dieser schwarze Mann mit leichtem Bierbauch aus dem Dunkeln auf mich zukam.

Als er mich sah, nahm sein Gesicht kurz eine ernste Miene an und ich spürte, wie er mich las.
Ich setzte mein Verkaufsgrinsen auf und stellte mich vor: "Hallo, ich bin Jens Rowoldt, ich hab
vorhin angerufen wegen der Stelle als Automechaniker."


Wir gingen ins Büro, machten ein bisschen Blabla und schon hatte ich den Job.
James war ein echt feiner Kerl, mit viel Humor und immer einem Lachen auf den Lippen.
Ich mochte ihn auf Anhieb.

Was ich mag

Neue Dinge lernen, Musik hören & machen, schreiben, reisen, Technik...

Was ich nicht so mag

Langweilige Besprechungen, Stau, Regen, Kälte...

Ziele

Fun Fact

Bei mir hat mal eine Graugans gebrütet. Emil und Emilia haben es bis in den NDR, die Bild,
die Mopo und das Barmbeker Wochenblatt haben darüber berichtet.
Hier ein Video auf Youtube: Graugans brütet auf Balkon in Barmbek.
Das hat gut funktioniert. Die Gans und ich hatten eine stille Übereinkunft.
Sie geht nicht an mein Bier und ich nicht an ihre Eier.
Graugans Emil auf dem Balkon

Reisekarte

Diese Karte wächst mit jeder Reise. Grün = besucht, Rot = geplant, Schwarz = Couchsurfing.
Rundreisen werden als farbige Linien zwischen den Punkten dargestellt.

Reisetabelle